Schaubild Osteopathie, Designelement

Indikationen der Osteopathie

 

Nicht nur die akuten Beschwerden gilt es also mit Hilfe der Osteopathie zu behandeln, sondern der Ursache auf den Grund zu gehen. Symptome entwickeln sich dann, wenn der Organismus nicht mehr in der Lage ist, die Gesamtheit der vieler einzelner Störungen zu beheben. Am schwächsten Glied der Kette kommt es dann zum Symptom, zur Krankheit, oder zum akuten Schmerz.

 

Dabei geht der Organismus ganz hierarchisch vor, das heißt, lebenswichtige Bereiche und innere Organe müssen mit höchster Priorität geschützt werden. Dazu gehören Atmung, Herz und Kreislauf, Fortpflanzung, Verdauung und Ausscheidung. Dabei versteht sich der Osteopath nicht als Notfallmediziner, er kann die schulmedizinische Behandlung nicht grundsätzlich ersetzen. Viele Haltungsveränderungen oder Schmerzen sind im wahrsten Sinne des Wortes nur "vorgeschoben", um lebenswichtige Bereiche zu schützen.

 

 

 

fühlende Hände Osteopathie

Wo liegen die Grenzen der Osteopathie

 

Daraus ergibt sich auch, dass die Osteopathie kein Allheilmittel ist und sein kann; ist zum Beispiel eine Struktur irreversibel zerstört, wie zum Beispiel bei einer sehr fortgeschrittenen, alten Arthrose, kann der Osteopath dies nicht ändern.

Wobei sich die Beschwerden oft durch Behandlung lindern lassen, indem man den Körper hilft, wieder besser kompensieren zu können.

Ist man sich unsicher, sollte man in einem Gespräch individuell klären, in wieweit eine osteopathische Behandlung für einen persönlich sinnvoll ist.

 

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