Röslauer Freie Wähler machen sich fit für Wahl-Endspurt

 

Bei einer äußerst interessanten und aufschlussreichen Praxis-Führung haben die Gemeinderatskandidaten der Freien Wähler Gemeinschaft Röslau die neu ausgestattete physiotherapeutische Praxis „physio-proViva!“ in Röslau besichtigt. Inhaber Martin Kind ging kurz auf die Entwicklung der seit 2003 in Röslau ansässigen Praxis ein. Als Gewinn für Röslau und für seine Praxis bezeichnete er den im Jahr 2008 vollzogenen räumlichen Wechsel in das ehemalige Tele-Zentrum. So konnte ein Leerstand an der Hauptdurchfahrtsstraße im Ort beseitigt werden und gleichzeitig ergab sich für ihn ein idealer Behandlungs- und Trainingsstandort. Inzwischen sind drei Therapeuten in der Praxis tätig, wobei er sich auch durchaus vorstellen könne in nächster Zeit noch einen zusätzlichen Arbeitsplatz in Röslau zu schaffen. Durch die kürzlich getätigten Investitionen in moderne, mit Chipkarten gesteuerte, hydraulische Trainingsgeräte sieht sich Kind für die Zukunft gut gewappnet. Man habe damit in Röslau Trainingsmöglichkeiten geschaffen, die in der Region ihresgleichen suchen. Die Gemeinderäte Gabriele Neubert, Reinhold Zeitler und Thorsten Strahberger betonten, dass sich die Freien Wähler im Gemeinderat immer für die Belange der örtlichen Wirtschaft einsetzen. Nur durch die Sicherung der bestehenden und die Schaffung neuer Arbeitsplätze könne die Kaufkraft am Ort gehalten werden. Hiervon profitieren vor allem die ortsansässigen Einzelhändler, Bäcker, Metzger und nicht zuletzt auch Dienstleister wie Martin Kind mit seiner Praxis. Äußerst erfreulich sei, dass man in Röslau ein breitgefächertes Angebot an Industriebetrieben, Handwerkern, Gewerbetreibenden und Dienstleistern habe. Um dies auch in der Zukunft aufrechterhalten zu können, sei es in der kommenden Wahlperiode dringend erforderlich dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und geeignete Wohnräume für Jung und Alt zu schaffen.

In lockerer Runde konnten die Gemeinderatskandidaten der Freien Wähler Gemeinschaft zum Abschluss die neuen Trainingsgeräte ausprobieren. Vor allem die jüngeren Kandidaten wagten auch eine Einheit im SPACECURL, einem ursprünglich für das Astronautentraining entwickelten, dreidimensionalem, medizinischem Trainingsgerät – übrigens das einzige seiner Art im Umkreis von 200 Kilometern! Hier drehten sich die Kandidaten um die eigene Achse und standen sprichwörtlich Kopf. Nach diesen Übungen seien die Freien Wähler topfit für das bevorstehende Wahlwochenende, stellte Ortsvorsitzender Heinrich Schubert zufrieden fest.

 

(Thorsten Strahberger für Frankenpost 12.3.2014)